Portfolio Categories wettbewerbsbetreuung
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Neubau Fasslager in Kamenz für Jägermeister

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau eines Fasslagers mit ca. 4.000 m2 Nutzungsfläche für die Mast-Jägermeister SE am Standort Kamenz. Dass Fasslager dient zur Reifung des Jägermeister Grundstoffs über einen Zeitraum von neun bis zwölf Monaten. Die Planungsaufgabe besteht aus dem Neubau des Fasslagers mit Zugang zum Bestandsgebäude unter der besonderen Berücksichtigung das nachhaltigste Eichenfasslager Deutschlands zu errichten und vor dem Hintergrund einer möglichst positiven Zertifizierung im weiteren Planungsprozess.

 

Unter Vorsitz von Herr Haas hat das Preisgericht am 21. März 2022 in Wolfenbüttel getagt und aus den sechs eingereichten Entwürfen folgende Preise vergeben:

 

1.Preis: CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden

2.Preis: WEHMEYER Planungsgesellschaft mbH, Braunschweig

3.Preis: ft+ architekten | Nicolai Thiele, Braunschweig

 

Die Arbeiten wurden anschließend vom 22.03. bis zum 05.04.2022 im Hauptgebäude in Wolfenbüttel als auch am Standort in Kamenz der Mast-Jägermeister SE zu den allgemeinen Öffnungszeiten ausgestellt.

Erweiterung Schulzentrum Duderstadt

Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, am Schulstandort Auf der Klappe in Duderstadt eine bedarfsgerechte Erweiterung für die drei Duderstädter Schulen Eichsfeld-Gymnasium, Heinz-Sielmann-Realschule und Pestalozzi-Schule zu errichten. Neben der Deckung der Raumbedarfe der drei Schulen an einem Ort ist ein zusätzliches Ziel, den Neubau gleich zu Beginn als inklusive Schullandschaft zu entwickeln. Um dies zu erreichen, wurde in einer vorgeschalteten Phase 0 herausgearbeitet, wie der Neubau gemeinschaftlich genutzt werden kann und wo eine klare räumliche Trennung für bestimmte Bedarfe gegeben sein sollte. Die gemeinsame Raumnutzung soll zusätzlich dazu beitragen leerstehende Flächen weitestgehend zu vermeiden.

 

Aufgabe des Wettbewerbs war neben dem hochbaulichen Entwurf eines oder mehrerer Schulgebäude, inklusive der technischen Gebäudeausrüstung die Neu- und Umgestaltung des Außenraumes des Schulzentrums Auf der Klappe. Das Wettbewerbsgebiet für den Neubau und die Freiräume umfasst ca. 34.00m2 und integriert das gemeinschaftlich genutzte Hauptgebäude des Eichsfeld Gymnasiums und der Heinz Sielmann Realschule.

 

Unter Vorsitz von Herr Prof. Schulz hat das Preisgericht am 26. Januar 2022 in Duderstadt getagt und aus den sechzehn eingereichten Entwürfen folgende Preise vergeben:

 

1.Preis: Weinmiller Großmann Architekten, Berlin & TOPOS Stadtplanung, Landschaftsplanung, Stadtforschung, Berlin

3.Preis: OKF Architekten, Osnabrück & Freiraumplanung Früh, Hannover

3.Preis: ama_architekturbüro, Burghausen & kübert landschaftsarchitektur, München Martin Zimmer (TGA), Senden-Bösensell

Anerkennung: studio st, Stuttgart mit Matthias Schneider Architekt & frei raum concept, Rottenburg

Anerkennung: puppendahlarchitektur GmbH, Recklinghausen & michelerundschalk landschaftsarchitektur und urbanismus GmbH, München

 

Die Arbeiten wurden anschließend vom 04. Februar an für zwei Wochen inder Mensa des Schulzentrums Duderstadt zu den allgemeinen Schulöffnungszeiten ausgestellt.

 

 

Neubau & Sanierung der IGS Langenhagen

Die Integrierte Gesamtschule Langenhagen ist als größte von drei Integrierten Gesamtschulen in Langenhagen eine perspektivisch siebenzügige Ganztagsschule in gebundener Form mit ca. 1.700 Schüler*innen und befindet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1971 am bereits seit 1968 etablierten Standort des derzeitigen Schulzentrums Langenhagen in der Konrad-Adenauer-Straße in Langenhagen. Durch den Wegzug des dortigen Gymnasiums entsteht die Möglichkeit, das Schulzentrum zu einer siebenzügigen IGS mit einem Raumprogramm von ca. 12.500 qm Nutzungsfläche um- und auszubauen.

 

Die Planungsaufgabe bestand aus dem Entwurf eines ergänzenden Neubau und/ oder dem Umbau und der Sanierung einzelner Gebäudeteile. Die vielschichtigen baulichen Probleme der Schulgebäude aus den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind auch bei der IGS sichtbar. Die Schwierigkeit in der Abwägung zwischen Rückbau und Sanierung der einzelnen Trakte ist der Ausloberin bewusst, gleichwohl sind vielfältige Lösungsansätze zum zukunftsorientierten Umgang mit bestehenden Schulkonzepten eingereicht worden. Neben der hochbaulichen Planung war auch die Planung der umgebenden Freianlagen Teil des Wettbewerbs.

 

Zugelassen wurden Arbeitsgemeinschaften aus Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Ingenieur*innen der Technischen Ausrüstung in der Fachrichtung Versorgungstechnik.

 

Unter Vorsitz von Frau Prof. Léon hat das Preisgericht am 01. Dezember 2021 in Langenhagen getagt und aus den neunzehn eingereichten Entwürfen folgende Preise vergeben:

 

1.Preis: BKSP Architekten BDA, Hannover; Volkmar Kerck Landschaftsarchitekt, Hannover; Jürgen Papenburg (TGA), Hannover

2.Preis: Numrich Albrecht Klumpp Ges. v. Architekten mbH, Berlin; ST raum a, Berlin; B4 – Plan Ingenieurgesellschaft, Berlin

3.Preis: Gerber Architekten GmbH, Dortmund; Martin Zimmer (TGA), Senden-Bösensell

Anerkennung: sinning architekten, Darmstadt;
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn; Passau Ingenieure GmbH, Düsseldorf

Anerkennung: Hascher Jehle Design GmbH, Berlin;
Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin Assmann Planen+Beraten, Hamburg

 

Die Arbeiten wurden anschließend vom 03. Dezember an für zwei Wochen im Ratssaal des Rathauses in Langenhagen zu den allgemeinen Öffnungszeiten ausgestellt.

 

 

Sanierung Rathaus-Neubau Braunschweig

Energetische, bautechnische und funktionale Defizite machen eine Sanierung des Rathaus- Neubaus der Stadt Braunschweig dringend notwendig. Das in den Jahren 1969 bis 1971 errichtete Gebäude mit ca. 10.800 m2 Bruttogeschossfläche, die sich auf bis zu 10 Geschosse verteilen, bietet derzeit Bürofläche für ca. 330 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung.

 

In einem zweiphasigen Verfahren wurden in der ersten Phase städtebaulich-baukörperliche Lösungen entwickelt, die das Gebäude in Beziehung zu seiner Umgebung (neu) interpretieren und Möglichkeiten eröffnen, die Situation von Rathaus-Altbau und Rathaus-Neubau neu zu definieren.

 

In der zweiten Phase wurden die Funktionen im Gebäude, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen an zukünftige Bürowelten, differenzierter und detaillierter gestaltet und ausgearbeitet.

 

Unter Vorsitz von Herr Rüdiger hat das Preisgericht am 29. November 2021 in Braunschweig zur zweiten Phase des Wettbewerbs getagt und aus den verbliebenen elf Entwürfen folgende Preise vergeben:

 

1.Preis: Giesler Architekten Ges. für Architektur und Stadtplanung mbH, Braunschweig mit IGH Ingenierubüro Giesler, Braunschweig

2.Preis: RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH, Düsseldorf mit Hetzel Tor-Westen + Partner Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Düsseldorf

3.Preis: bbp : architekten bda, Münster mit Protec Planungsgesellschaft Braunschweig

Anerkennung: Struhk Architekten Planungsgesellschaft mbH Braunschweig mit LOW-E, Wolfenbüttel

Anerkennung: CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden mit INNIUS GTD, Dresden

 

Die Arbeiten wurden anschließend vom 06. Dezember an für zwei Wochen im Rathaus der Stadt Braunschweig zu den allgemeinen Öffnungszeiten ausgestellt.

 

 

Neubau Grundschule Gross Düngen

Die Entwurfsaufgabe ist der hochbauliche Entwurf des ca. 1.900 m2 Nutzungsfläche umfassenden Neubaus der Grundschule mitsamt seiner im Wettbewerbsgebiet liegenden Freiräume.

Die Anforderungen an Schulgebäude haben sich durch neue pädagogische und organisatorische Abläufe in den letzten Jahren stark verändert. Ein breites Spektrum an Lernmethoden und Unter- richtskonzepten sowie die wachsende Bedeutung des informellen, aktiven Lernens erfordern Räume, die einen unkomplizierten Wechsel zwischen Instruktion, Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Präsentation von Lernergebnissen ermöglichen.

Durch den Neubau wird die Grundlage für
eine räumlich den Anforderungen an eine zweizügige Grundschule für bis zu maximal 240 Schüler*innen mit Ganztagsbetrieb (entsprechend des aktuellen Klassenteilers sind es derzeit 26 Schüler*innen pro Klasse) genügende Schule gelegt. Außerschulische Nutzungen in bestimmten Räumen, bspw. durch den Musikverein und die VHS, machen die Schule über die reinen Schulzeiten hinaus zu einem Treffpunkt im Ort.

 

Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 07. Juli .2021 getagt.

 

 

Umbau Foyer Kreishaus Göttingen

Das Göttinger Kreishaus besteht aus einem Altbau (ca. 1960) und einem Erweiterungsbau (1986). In dem Erweiterungsbau aus dem Jahr 1986 befinden sich im Erdgeschoss die Sitzungssäle, das Foyer, die Bürgerin- formation und die Eingangssituation im Originalzustand.

Ziel des Wettbewerbs war es durch die Sanierung der Eingangssituation, neben einer grundsätzlichen Modernisierung, eine Erhöhung der Kundenfreundlichkeit, Barrierefreiheit, eine verbesserte Wegweisung, eine Optimierung der Präsentationsflächen und ein einheitliches Erscheinungsbild im Innenbereich erreichen.

 

Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 17.06.2021 getagt.

Neubau Servicegebäude Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Die Entwurfsaufgabe ist der hochbauliche Entwurf des Servicegebäudes inklusive der technischen Gebäudeausrüstung samt seiner unmittelbar angrenzenden Außenflächen.

Der Umgriff der für den Neubau aus dem B-Plan resultierenden Baugrenzen hat ca. 15.000m2 und integriert das denkmalgeschützte Hauptgebäude der HAB, die Bibliotheca Augusta, sowie das Magazin. Gemeinsam mit den beiden Bestandsgebäuden wird das Servicegebäude das „Zentrum Altes Buch” der HAB bilden, eine Bün- delungsmaßnahme, die wesentlicher Bestandteil der Zukunftsstrategie der Bibliothek ist.

Durch die engen Funktionsverknüpfungen der drei Gebäude im „Zentrum Altes Buch” sind die Gebäude verbindende Übergänge zu planen. Diese Übergänge sind für Mitarbeiter sowie für den Transport großformatiger Sammlungsbestände zu entwickeln.

Der Bau des Servicegebäudes ist der erste Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahme der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. In einem zweiten Bauabschnitt soll die Bibliotheca Augusta saniert und umgebaut werden.

 

Die Sitzung des Preisgerichtes tagte am 10.03.2021.

 

 

Mehrfachbeauftragung CoWorking DSTATION in Schöppenstedt

Zur Entwicklung eines DSTATION KreativCampus für CoWorking war die Ausloberin auf der Suche nach einem Gestaltungskonzept für den Umbau zweier Gebäude in einem Hofensemble in eine moderne Arbeitswelt. Durch die Maßnahme sollte eine gestalterische Zusammenführung der einzelnen Bausteine zu einem zusammenhängenden Campus entstehen. Das Gelände, einst ein Bauernhof, befindet sich seit 2019 im Umbauprozess. Eines von drei Hauptgebäuden wurde bereits saniert und in Betrieb genommen. Die Umgestaltung der zwei weiteren Hauptgebäude ist in zwei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten geplant. Das eine, ein ehemaliges Wohngebäude, soll im zweiten Bauabschnitt saniert werden. Das andere, eine alte Scheune, in einem dritten.

Das Verfahren wurde als Workshopverfahren durchgeführt.

 

Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 01.12.2021 entschieden.

städtebauliche neuordnung bahnhofsumfeld braunschweig

Das Umfeld nordwestlich des Hauptbahnhofs, dessen städtebauliche und funktionale Struk- turen auf dem Leitbild einer autogerechten Stadt basieren, entspricht heute mit seinen großflächigen Verkehrsräumen nicht mehr den Anforderungen an eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Chancen zur Aufwertung dieses innenstadtnahen Bereichs rund um den Bahnhof wurden bereits 2018 im vom Rat der Stadt Braunschweig beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) formuliert: nicht nur das „urbane Entrée“ – der vorliegende Wettbewerbsumgriff – sondern auch die teilweise aufgelassenen Bahnflächen südöstlich des Hauptbahnhofs stehen im Fokus der Braunschweiger Stadtentwicklung in den kommenden Jahren.

Die städtebauliche Bedeutung des ca. 18 ha großen Areals vor dem Hauptbahnhof als wich- tige Visitenkarte der Stadt Braunschweig und die städtebaulich anspruchsvolle Aufgabe einer Neuordnung zu einem zukunftsfähigen urbanen Quartier der kurzen Wege legen es nahe, diese Gestaltungsaufgabe durch einen städtebaulichen Wettbewerb lösen zu lassen. Hierbei werden von der Ausloberin neben den baulichen und nutzungsrelevanten Potentialen, der Neuordnung der Verkehre, der Vernetzung mit dem Park „Viewegs Garten“ und den angrenzenden Quartieren eine städtebaulich-räumliche Fassung des Bahnhofsvorplatzes sowie attraktive und eindeutige Stadträume für den Weg der Ankommenden in die Stadt erwartet.

wohnbebauung dessauer strasse wolfsburg

Gegenstand der Mehrfachbeauftragung ist der Neubau von vier Wohngebäuden im Stadtteil Westhagen der Stadt Wolfsburg.

Das Verfahren wurde als Mehrfachbeauftragung nach namentlicher Einladung von fünf Arbeitsgemeinschaften aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt. Zwischenergebnisse der Teilnehmer wurden im Verfahren im Rahmen eines Zwischenkolloquiums von den Büros vor dem Auswahlgremium präsentiert und mit ihm diskutiert. Im Anschluß wurden die Beiträge weiterbearbeitet und zur Beurteilung durch das Auswahlgremium ohne weitere Präsentation abgegeben.